
HPV-Impfung für Männer und Frauen empfohlen, sagt Ärztekammer.

Impfstoffe gegen HPV wichtig für Männer und Frauen
Der zypriotisch-türkische Ärzteverband (KTTB) hat betont, dass Impfstoffe gegen das humane Papillomavirus (HPV) sowohl für Männer als auch für Frauen verabreicht werden sollten. Der KTTB erklärte, dass eine HPV-Infektion bei Männern Warzen in der Vagina, den Rändern, am Anus, an der Vulva, am Penis und im Mund verursachen kann. Wenn diese durch das HPV verursachten Warzen nicht behandelt werden, können sie sich ausbreiten. Außerdem kann HPV unbehandelt Krebs des Gebärmutterhalses, der äußeren Genitalien, des Steißbeins bei Frauen, des Penis und des Steißbeins bei Männern verursachen sowie Kopf-, Hals- und Rachenkrebs bei beiden Geschlechtern.
HPV-Impfstoffe schützen vor Typen des Virus, die Krebs verursachen, und Typen, die Warzen verursachen. Es gibt drei Arten von HPV-Impfstoffen, die als 2-, 4- und 9-Arten-Impfstoffe entwickelt wurden. Der 9-in-1-Impfstoff schützt zu 100 Prozent vor den Typen, die für 88-90 Prozent der Krebsarten verantwortlich sind. Die HPV-Impfung wird allen Jungen und Mädchen ab 9 Jahren verabreicht, insbesondere im Alter von 11-12 Jahren.
Die Erklärung des KTTB besagt, dass routinemäßige Gebärmutterhalskrebs-Vorsorgeuntersuchungen trotz Impfung fortgesetzt werden sollten. Es wird empfohlen, dass alle Frauen ab 21 Jahren alle 3 Jahre einen PAP-Abstrich machen lassen. Es wird empfohlen, das Screening, bei dem HPV- und PAP-Abstrich zusammen verwendet werden, also den Co-Test, ab dem 30. Lebensjahr durchzuführen.
Gebärmutterhalskrebs ist eine der häufigsten Krebsarten bei Frauen weltweit. Jedes Jahr wird bei mehr als 500.000 Frauen Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert, und mehr als 250.000 Frauen sterben an dieser Krankheit. Der KTTB betonte, dass regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen auf Gebärmutterhalskrebs und flächendeckende Impfungen gegen HPV wirksame Methoden zur Vorbeugung und Bekämpfung von Krebs sind. Die Weltgesundheitsorganisation hat prognostiziert, dass Gebärmutterhalskrebs bis 2120 verschwinden wird, wenn 90 Prozent der Jungen und Mädchen vor dem 15. Lebensjahr geimpft werden. Der KTTB warnte davor, dass infizierte Männer und Frauen sich anstecken und Gebärmutterhalskrebs verursachen können und forderte das Gesundheitsministerium auf, die HPV-Impfung in den Routineimpfkalender aufzunehmen und sie kostenlos für alle anwendbar zu machen.





